Unsere Behandlungs- und Diagnosemethoden

Neben allen üblichen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bei Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen bietet Ihnen unser Team folgende spezielle Verfahren:

Allergie/Allergietestungen/Hyposensibilisierung

Bei Patienten mit störenden Allergien bieten wir Hyposensibilisierungen an.

Hier wird dem Patienten über einen Zeitraum von drei Jahren in steigenden Dosen das Allergen, also der Stoff, auf den er allergisch reagiert, zugeführt.

So wird versucht den Betroffenen gegen das Allergen unempfindlicher zu machen (hypo-sensibilisieren).

Entgegen vieler Meinungen ist die Hyposensibilisierung die einzige kausale Therapie bei der Allergie und eine wirkungsvolle Therapie um späteres Asthma bronchiale zu verringern oder zu vermeiden.

Akupunktur

Unsere Praxis bietet auch Akupunktur für den Kopf/Halsbereich an.

Objektive Hörteste (BERA)

Brainstem evoked response audiometrie:

Auch hier erfolgt die Messung der Hörfähigkeit objektiv: Der Proband hört laute Knackgeräusche und nachdem diese in elektrische Ströme umgewandelt worden sind, werden sie wie beim EEG mittels Elektroden gemessen. Dies gibt uns Hinweise auf Prozesse im Hörnerv.

Otoakustische Emissionen

Im Gegensatz zum klassischem Hörtest wird mit den otoakustischen Emissionen die Hörfähigkeit objektiv gemessen, das heißt, der Proband muss auf keinen Knopf drücken, wenn er etwas hört , sondern die Messung erfolgt automatisch. Die ist besonders sinnvoll bei kleineren Kindern, bei denen der normale Hörtest regelmäßig aufgrund der mangelnden Aufmerksamkeit der Kinder versagt, wie zum Beispiel bei den Schuluntersuchungen.

Diese Messung ist zwar nicht so genau wie ein gut durchgeführter Hörtest, aber gibt uns wertvolle Hinweise.

B-Sonographie (Ultraschall)

Unsere Praxis ist mit einem zweidimensionalen Ultraschallgerät ausgestattet.

So können wir Lymphknotenschwellungen- oder Veränderungen feststellen. Auch gut- oder bösartige Gewebeschwellungen im Kopf/Halsbereich können hiermit erkannt werden.

Der wichtigste Einsatzbereich liegt aber in der Diagnostik der Nasennebenhöhlenerkrankungen.

Tympanometrie

In der Tympanometrie wird zunächst die Dichtigkeit des Trommelfells gemessen.
Des Weiteren wird der Widerstand und die Beweglichkeit des Trommelfells gemessen.

Dies gibt uns Hinweise auf mögliche mechanische Hörstörungen, wie sie zum Beispiel beim Paukenerguss, der bei Kindern mit „Polypen“ bestehen kann, auftritt, oder wie sie bei der Otosklerose, einer Krankheit, bei der die Gehörknöchelchen „zusammenwachsen“, bestehen.

Auch kleine nicht sichtbare Trommelfelllöcher können erkannt werden.

Stapediusreflexmessungen

Hier wird gemessen, ob die Gehörknöchelchen sich bewegen können, ob sie, wie zum Beispiel nach Entzündungen oder Operationen, überhaupt noch vorhanden sind und funktionieren.
Auch bei der Gesichtslähmung gibt uns diese Methode Hinweise auf den Heilungsfortschritt.

Computernystagmographie

Hier wird das Mittelohr respektive das Innenohr mit unterschiedlichen Temperaturen erwärmt und es wird ein künstlicher Schwindel verursacht, den wir mittels einer Brille über die Augenbewegung (Nystagmus) messen können. Diese Messung wird bei Schwindelzuständen angewandt.

Sodbrennen/stiller Reflux / pH-Metrie

Mit der pH-Metrie wird die Säurekonzentration im Bereich der Speiseröhre und des Schlundes gemessen. Dies ist wichtig bei Patienten mit Sodbrennen oder dem mittlerweile auch bekannten „stillen Reflux“.

Der Vorteil dieser Messung ist, dass die Messung über 24 Stunden erfolgt und der Proband seinem normalen Tagesgeschäft nachgehen kann. So kann auch Fehlverhalten in der Nahrungsaufnahme erkannt werden. Der große Vorteil ist aber, dass uns diese Messung bei Führung eines manuellen und elektronischem Tagebuch ein komplettes Tagesprofil der Säurekonzentration im Hals gibt

Endoskopie

Unsere Praxis ist mit endoskopischen Instrumenten ausgestattet. Diese Fiberglasoptiken sind besonders schmal und können in Mund und Nase zur besseren Diagnostik eingeführt werden.

Schnarchuntersuchung (Polygraphie):

Dies ist eine Schnarchuntersuchung, bei der der Proband nachts mittels einer Messapparatur konstant überwacht wird. Diese Messung erfolgt ambulant. Sie nehmen das Gerät mit nach Hause, legen es sich selbst an und bringen es am nächsten Tag wieder mit.

Hier ist das Hauptanwendungsgebiet die Diagnose oder der Ausschluss von Schlafapnoe.

Stimmbandstroboskopie

Hier wird mit Hilfe einer externen stroboskopischen Lichtquelle die Bewegungsfähigkeit der Stimmbänder in Zeitlupe dargestellt (wie Auto- oder Fahrradspeichen unter Neonlicht).

Die wird bei Stimmstörungen angewandt. Auch bei bösartigen Erkrankungen im Kehlkopfbereich zeigen sich hier zu Beginn bereits Bewegungsstörungen.

Da der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen immer geringer wird, müssen einige Leistungen wie zum Beispiel Kehlkopfkrebsvorsorge oder Infusionstherapie bei Tinnitus oder Hörsturz, nur um die wichtigsten zu nennen, von gesetzlich Versicherten selbst getragen werden. Näheres erfahren Sie auf Anfrage!

Wir arbeiten gut mit weiteren Kollegen anderer Fachrichtungen zusammen, so daß, falls sich interdisziplinäre Probleme ergeben, auch diese in einem vernünftigen Zeitraum gelöst werden.

Sind Sie Gräserpollenallergiker?

ab September nimmt unsere Praxis an einer Erprobung einer neuartigen Form der Immuntherapie teil.
Die Studie dauert ca. zwei Monate an und Siue erhalten über einen Zeitraum von 5 Wochen einmal wöchentlich 2 Injektionen.
Die Studie wurde von der zuständigen Bundesbehörde genehmigt und entsprechendder gängigen Leitlinien durch die zuständige Ethikkommision positiv bewertet.

Bei Interesse oder weiteren Fragen wenden Sie sich bitte unter 0221-212067 an uns.